Digitalisierung in der Schule

CDU-Stadtverband Laatzen legt Grundsatzpapier zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans vor

Der CDU-Stadtverband hat ein Papier zur Entwicklung eines Medienplans erstellt, das von der Ratsfraktion als Antrag in den Rat eingebracht werden soll.
In der Vorlage wird die Verwaltung aufgefordert, einen Medienentwicklungsplan für die Laatzener Schulen zu erarbeiten. Dieser ist die Voraussetzung für die Beantragung und Auszahlung der hierfür zur Verfügung gestellten Mittel des Bundes. „Um unsere Schulen zukunftsfähig zu machen, muß schnellstmöglich ein Konzept vorgelegt werden“, erläutert der Stadtverbandsvorsitzende und Ratsherr Dr. Paul Derabin.  „ Wir müssen die Chance ergreifen, einen Teil dieser Mittel für Laatzen zu erhalten“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Christoph Dreyer.
Fünf Milliarden Euro stellt die Bundesregierung mit dem Digitalpakt für die Digitalisierung unserer Schulen zur Verfügung. Nun sind die Kommunen aufgefordert, diese Mittel ab zu rufen. Voraussetzung ist die Vorlage eines Medienkonzepts, das die Nutzung digitaler Medien in der jeweiligen Schule erklärt.
Als Trägerin von zehn Schulen im Stadtgebiet ist die Stadt für die Sachausstattung dieser Schulen durch das Schulgesetz verpflichtet. Zusammen mit den Schulen, die ein pädagogisches Gesamtkonzept vorlegen sollen, kann dann entschieden werden, was angeschafft werden soll. „Die Schulen müssen den modernen Gegebenheiten angepasst werden. Deutschland hat Einiges im Bereich Digitalisierung auf zu holen. Dies betrifft die Medien- und IT-Ausstattung genauso wie die Vernetzung der Schulen“, erklärt Ratsherr Thomas Hoppe, der beruflich zu diesem Thema unterwegs ist.
Es ist wünschenswert, dass der Medienentwicklungsplan den Ratsgremien noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Dann können die ersten Maßnahmen bereits mit dem Haushalt 2020 umgesetzt werden.